Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

Den Rechtsfrieden herstellenDen Rechtsfrieden herstellenAmtsanwältinnen / AmtsanwälteDie Staatsanwaltschaften in BaWüDie Staatsanwaltschaften in BaWü

in Baden-Württemberg

•   Informationen des Berufsverbands  •

 

 

Cannabis legalisieren ?

Jetzt legalisiert auch Kanada den Anbau, Verkauf und Gebrauch von Cannabis. „Es war zu einfach für unsere Kinder, Marihuana zu bekommen – und für Kriminelle, die Profite davon einzusacken. Heute ändern wir das.“ (Justin Trudeau) 

Damit wird auch in Deutschland der Ruf nach einer Liberalisierung lauter: Marihuana und Haschisch sollten nicht nur zu medizinischen Zwecken sondern auch als Freizeitdroge erlaubt sein. Uruguay, Portugal sowie einzelne Bundesstaaten in Indien und in den USA sind diesen Schritt bereits gegangen. Damit spricht sich niemand pro Konsum aus sondern lediglich gegen eine weitere (gescheiterte) Prohibition. 

Auch in Europa werden die Regeln weiter gelockert: Tschechien und die Niederlande setzen auf großzügiges Laissez-faire, wonach Kiffen zwar eigentlich verboten, aber trotzdem staatlich toleriert ist.
In Deutschland befürwortet ein wachsender Teil des bürgerlichen Lagers eine Liberalisierung, zumal die Freiheit zum Rausch bei Alkohol (ca. 74.000 Tote jährlich, horrende Gesundheitskosten) immer noch völlig selbstverständlich sei.
Wer den Stoff legal besorgen kann, muss sich nicht auf Kontakte mit obskuren Dealern in dunklen Ecken einlassen. Der illegale Schwarzmarkt für das Hanfprodukt könnte ausgetrocknet werden. Mit der Freigabe von Cannabis wird der Droge eine gewisse Unbedenklichkeit bescheinigt. Eine Liberalisierung darf natürlich nicht so weit gehen, schon Kindern den Konsum zu erlauben.

 


"Das gute Beispiel ist nicht eine Möglichkeit, andere Menschen zu beeinflussen, es ist die einzige."  (Albert Schweitzer)